Mietrendite-Rechner

Berechnen Sie die Brutto- und Nettomietrendite sowie den Cashflow Ihrer Immobilieninvestition. Alle Berechnungen erfolgen in Echtzeit.

Eingaben

Geben Sie die Daten Ihrer Immobilieninvestition ein.

Jahresmiete: 14.400 €

Betrag: 30.000 €

Geben Sie gültige Werte ein, um die Berechnung zu starten.

Verwandte Rechner für Ihre Investment-Analyse

Nutzen Sie diese Tools für eine vollständige Mietrendite-Analyse. Diese Rechner ergänzen perfekt Ihre Renditeberechnung.

Investment-Analyse Tools

Cashflow-Rechner
VERFÜGBAR

Analysieren Sie den monatlichen Cashflow Ihrer Mietrendite-Investition.

Jetzt berechnen →
Finanzierungsrechner
VERFÜGBAR

Optimieren Sie die Finanzierung für bessere Mietrendite.

Jetzt berechnen →
ROI-Rechner
VERFÜGBAR

Berechnen Sie den Return on Investment für Ihre Kapitalanlage.

Jetzt berechnen →
Mietpreisrechner
VERFÜGBAR

Marktübliche Kaltmiete für 14 deutsche Großstädte schätzen.

Jetzt berechnen →

Weitere Immobilien-Rechner

Hypothekenrechner
FINANZIERUNG

Berechnen Sie Finanzierungsszenarien für Ihre Investment-Immobilie.

Jetzt berechnen →
Immobilienbewertung
BEWERTUNG

Bewerten Sie Immobilien vor dem Investment für bessere Renditen.

Jetzt bewerten →
Nebenkosten-Rechner
KOSTEN

Berücksichtigen Sie alle Kosten in Ihrer Renditeberechnung.

Jetzt berechnen →

Tipp: Nutzen Sie die Investment-Kette: Finanzierung → Mietrendite → Cashflow → ROI für optimale Ergebnisse

Was ist die Mietrendite und wie berechne ich sie?

Immobilieninvestitionen gehören zu den beliebtesten Anlageformen in Deutschland. Doch nicht jede Immobilie ist automatisch eine gute Investition. Unser Mietrendite-Rechner hilft Ihnen dabei, die tatsächliche Rentabilität Ihrer geplanten oder bestehenden Immobilieninvestition zu bewerten.

Der Rechner berücksichtigt alle relevanten Kostenfaktoren und berechnet sowohl die Brutto- als auch die Nettomietrendite, den monatlichen Cashflow und den Break-Even-Point. So erhalten Sie eine realistische Einschätzung der Wirtschaftlichkeit Ihrer Investition.

Wie berechne ich die Mietrendite? Formeln und Kennzahlen

Grundlegende Renditeformeln

Bruttomietrendite

Jahresmiete ÷ Kaufpreis × 100

Ohne Berücksichtigung der Kosten

Nettomietrendite

(Jahresmiete - Kosten) ÷ Gesamtinvestition × 100

Nach Abzug aller Kosten

Cashflow

Monatliche Miete - Monatliche Kosten

Liquiditätswirkung der Investition

Kostenkategorien im Detail

Kaufnebenkosten (8-12%)

Grunderwerbsteuer, Notar, Makler, Grundbuch

Instandhaltung (1-3% p.a.)

Reparaturen, Renovierungen, Modernisierungen

Verwaltung (3-8% der Miete)

Hausverwaltung oder Eigenaufwand

Leerstand (1-5%)

Mietausfälle zwischen Mietern

Was ist eine gute Mietrendite? Praxisbeispiel und Bewertung

Beispielrechnung: Eigentumswohnung 300.000 €

Investition

  • Kaufpreis: 300.000 €
  • Nebenkosten: 30.000 €
  • Gesamt: 330.000 €

Einnahmen

  • Monatliche Miete: 1.200 €
  • Jahresmiete: 14.400 €
  • Bruttomietrendite: 4,8%

Kosten p.a.

  • Instandhaltung: 6.000 €
  • Verwaltung: 720 €
  • Sonstige: 2.000 €

Ergebnis

  • Nettomietrendite: 1,7%
  • Monatl. Cashflow: 449 €
  • Bewertung: Niedrig

Rendite-Bewertungsmaßstäbe

Über 6% Nettomietrendite

Sehr gute Investition

4-6% Nettomietrendite

Gute Investition

2-4% Nettomietrendite

Moderate Investition

Unter 2% Nettomietrendite

Wenig attraktive Investition

Optimierungsstrategien

Rendite steigern

  • • Kaufpreis verhandeln
  • • Miete marktgerecht anpassen
  • • Energetische Sanierung
  • • Selbstverwaltung prüfen

Risiken minimieren

  • • Lage sorgfältig prüfen
  • • Mietpreisentwicklung analysieren
  • • Rücklagen bilden
  • • Diversifikation beachten

Häufige Fragen zur Mietrendite

Was ist eine gute Nettomietrendite in Deutschland?

Laut Empirica-Institut und Bundesbank-Statistiken gilt eine Nettomietrendite von 4 bis 6 % als gute Investition. In Großstädten wie München oder Frankfurt liegen die durchschnittlichen Nettomietrenditen bei 2 bis 3 %, während B- und C-Standorte wie Leipzig oder Dresden oft 4 bis 6 % erreichen.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrendite?

Die Bruttomietrendite teilt die Jahreskaltmiete durch den Kaufpreis. Die Nettomietrendite berücksichtigt zusätzlich alle Nebenkosten (Instandhaltung, Verwaltung, Leerstand, Kaufnebenkosten von 8 bis 12 %). Die Nettomietrendite ist daher immer niedriger und die aussagekräftigere Kennzahl für Investmententscheidungen.

Wie berechne ich den Kaufpreisfaktor?

Der Kaufpreisfaktor (auch Vervielfältiger) ergibt sich aus: Kaufpreis geteilt durch Jahresnettokaltmiete. Ein Faktors von 20 bedeutet, dass sich die Investition nach 20 Jahren amortisiert. In A-Lagen liegt der Faktor laut Bulwiengesa bei 25 bis 35, in B-Lagen bei 15 bis 25.

Welche Kosten muss ich bei der Mietrendite berücksichtigen?

Für eine realistische Nettomietrendite müssen Sie folgende Kosten einrechnen: Instandhaltungsrücklage (1 bis 2 % des Gebäudewertes laut II. BV), Verwaltung (3 bis 8 % der Mieteinnahmen), Mietausfallrisiko (2 bis 5 %), nicht umlagefähige Betriebskosten sowie Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler).

Wann lohnt sich ein positiver Cashflow?

Ein positiver Cashflow bedeutet, dass die Mieteinnahmen nach Abzug aller Kosten inklusive Finanzierung einen Überschuss ergeben. Dies ist besonders wichtig bei fremdfinanzierten Immobilien. Experten empfehlen einen Cashflow-Puffer von mindestens 100 bis 200 EUR monatlich, um unvorhergesehene Kosten abzufedern.

Welche Steuern fallen bei Mieteinnahmen an?

Steuerliche Überlegungen

Abschreibungen (AfA)

2% p.a. bei Baujahr nach 1924, 2,5% bei älteren Gebäuden

Werbungskosten

Instandhaltung, Verwaltung, Zinsen steuerlich absetzbar

Spekulationssteuer

Bei Verkauf innerhalb von 10 Jahren nach Kauf

Rechtliche Grundlagen

Wichtiger Hinweis: Die Berechnungen basieren auf den eingegebenen Werten und dienen der ersten Orientierung. Für eine umfassende Investitionsberatung wenden Sie sich an einen Steuerberater oder qualifizierten Finanzexperten.

Steuerliche Aspekte können die tatsächliche Rendite erheblich beeinflussen und sind individuell zu prüfen. Die Darstellung erfolgt nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit.

Stand der Informationen: 2024 | Berechnungsgrundlage: Deutsche Steuer- und Mietrechtsstandards

Zuletzt aktualisiert: Februar 2026